Oberstdorf 2009 Tag 7 – Das Nebelhorn macht seinem Namen alle Ehre
Der letzte Abend bricht an und so wie unser Urlaub fast vorbei ist, hat auch das gute Wetter ein Ende gefunden. Mal wieder haben wir eine kleine Planänderung vorgenommen, so dass es heute nicht hieß „Wasser marsch“ beim Canoyning. Stattdessen beschließen wir den letzten Tag über den Wolken zu verbringen und fahren ein letztes Mal mit der Bahn hoch zum Nebelhorn. Und oh Wunder! kaum ein Rentner in Sicht. Okay, ich muss gestehen, der viele Nebel ist für den einen oder anderen Senioren sicherlich eine gute Tarnung, aber für uns zählt nur, dass wir nicht in voll gestopften Bahnen uns die Füße platt stehen müssen. Oben auf dem Horn angekommen nutzen wir den Wind und die einzelnen Sonnenstrahlen, um einige schöne Fotos zu machen. Die Dohlen (schwarzer Vogel, siehe Bild) plustern sich bei 4 Grad richtig auf und stimmen ihr kleines Klagelied über die fehlenden Touris und die damit entgangenen Leckerbissen an. Tja, bei uns ist auch nichts zu hohlen, so dass sie uns bald links liegen lassen. Da ich nicht auf so ein warmes Gefieder wie die schwarzen Vögel zurückgreifen kann, fahren wir alsbald wieder eine Station tiefer, um noch eine kleine Rast mit interessanten Ausblicken einzulegen. Björn übt sich dabei in snaillining, einer neuen Trendsportart, bei der man auf einem gespannten Seil balanciert. Die Ergebnisse dieses Erstversuches findet ihr bei den Fotos. Zuletzt noch ein kurzes Resümee über unsere Woche in Oberstdorf. Es war einfach geil und wir haben einige interessante Pläne geschmiedet, welche Ecken der Alpen wir als nächstes erobern wollen. Ansonsten freuen wir uns morgen nachhause zu kommen, habt noch einen schönen Abend, bis bald!
